Interview mit Mathias Middelberg im Bürgerecho

Bürger Echo-Interview mit PURPLAN-Geschäftsführer Andreas Sandmann und dem CDU-Bundestagskandidaten Dr. Mathias Middelberg:

Region dank Mittelstand auch in der Krise gefestigt â€" CDU-Wirtschaftsfachmann Middelberg will Netzwerk „pro Bürger“ im Berliner Bundestag stärken – „Vernünftiges Miteinander von verantwortlichen Unternehmern und engagierten Mitarbeitern ist entscheidend für Erfolg“

Frage: War das Jahr 2009 ein Highlight für Ihr Unternehmen?

Sandmann: Das Jahr 2009 war für den gesamten Betrieb ein Highlight-Jahr, weil wir sehr viele betriebliche Erfolge feiern durften. Zum einen gilt das auf der Projektseite, wo wir große neue Kunden gewinnen konnten, obwohl ja im Moment eigentlich ein Krisenjahr ist. Zum anderen konnten wir uns 2009 über mehrere Unternehmenspreise freuen. So waren wir mit PURPLAN nominiert für den deutschen Gründerpreis. Die Einladung zur Verleihung in Berlin inklusive eines Treffens mit dem Bundeswirtschaftminister Guttenberg war ein Highlight, das man persönlich nicht oft erlebt. Nicht zuletzt haben wir in diesem Jahr die Betriebseinweihung unserer neuen Halle und der neuen Produktionsgebäude mit vielen Vertretern des öffentlichen Lebens und der Politik feiern dürfen. Ein wichtiger Baustein zu diesem Erfolg ist die Arbeit von Mathias Middelberg. Dank seines Engagements durften wird auch Ministerpräsident Christian Wulff zu unserer Einweihungsfeier begrüßen.

Frage: Herr Middelberg, sie arbeiten als Mittelstandsbeauftragter in der Niedersächsischen Staatskanzlei in Hannover und haben viele Unternehmen kennen gelernt â€" was ist das Besondere an PURPLAN?

Middelberg: Ich glaube, drei Aspekte sind wesentlich: Erstens zeichnet PURPLAN eine besondere hohe technologische Kompetenz aus, die im besten Sinne für das Markenzeichen „Made in Germany“ steht. Zweitens: Das Unternehmen hat eine Marktnische im Bereich der Kunststoffproduktion gut erkannt und sehr entschlossen besetzt. Und schließlich hängt der Erfolg natürlich von den handelnden Personen ab. Hier ist PURPLAN mit den Firmenchefs Andreas Sandmann und Oliver Schawe sowie hervorragenden und engagierten Mitarbeitern bestens unterwegs. Bei PURPLAN merkt man bei jedem Besuch, dass es bei allen Beteiligten eine sehr hohe Identifikation mit dem Unternehmen und mit den Produkten gibt.

Frage: Ist die positive Entwicklung hier in Wallenhorst ein Beispiel dafür, dass man sich gegen die Krise stemmen kann?

Middelberg: Wir erleben, dass es in der Wirtschaft im westlichen Niedersachsen schon seit Jahren besser läuft als etwa im östlichen Teil. Das hängt sehr stark damit zusammen, dass der Westen Niedersachsens durch viele eigentümergeführte mittelständische Unternehmen geprägt ist, während der Osten von großen Konzernen wie VW oder Continental abhängig ist. Die großen, exportstarken Konzerne leiden jetzt in der Krise besonders. Der Mittelstand hier bei uns reagiert vielfach schneller und beweglicher. Außerdem ist das Verhältnis von Chefs und Mitarbeitern enger. In den kleineren Betrieben finden wir eher das, was Ludwig Erhard mit Sozialer Marktwirtschaft gemeint hat: ein vernünftiges Miteinander von verantwortlichen Unternehmern und engagierten Mitarbeitern.

Frage: Stimmt es, dass Wirtschaft auch viel mit Psychologie zu tun hat?

Sandmann: Das ist so. Ich habe das in den ersten Jahren meiner Selbstständigkeit noch nicht geglaubt und gedacht, es zählen nur die Fakten. Hervorragende Produktqualität ist natürlich die Voraussetzung für Erfolg.  Aber die Zahlen und Fakten sind nur die Basis für Aufträge und für die Projektabwicklung. Der Erfolg hängt sehr stark davon ab, wie man sich auf den Kunden einstellen kann. Denn man arbeitet ja mit Menschen zusammen, die auch im Geschäftsleben als Mensch gut behandelt werden möchten. Diese psychologische Komponente ist vor allem in mittelständischen, meistens inhabergeführten Betrieben sehr wichtig. In der Praxis ist es doch so, dass sich jeder wenn möglich auch um den anderen kümmert und vielleicht an der einen oder anderen Stelle an einer Stellschraube drehen kann, um das Ganze besser ins Rollen zu bringen.

Frage: Wie wichtig ist dabei ein guter Draht zu den Entscheidern in der Politik auf der Gemeindeebene bis nach Hannover und nach Berlin?

Sandmann: Ich persönlich halte das für sehr wichtig. Auch bei unserem Betriebsaufbau hat sich in den letzten sechs Jahren gezeigt, dass tragfähige Netzwerke sehr wichtig sind. Sie stärken den gesamten Betrieb. Man muss sich um diese Kontakte kümmern und dann das Glück haben, dass es geeignete Ansprechpartner gibt und diese überhaupt Interesse haben. Mathias Middelberg ist ein sehr guter Ansprechpartner für die Unternehmen und Menschen vor Ort, da er sich sehr stark für den Mittelstand einsetzt und wirklich da ist, wenn er helfen kann. Die Unternehmen und Bürger in der Region können froh sein, dass er als Ansprechpartner da ist. Er hat die Kontakte zu den wirklich wichtigen Schaltstellen und nutzt diese Kontakte für die Menschen vor Ort.

Frage: Können Sie ein Beispiel nennen, wie man als Politiker ganz konkret helfen kann?

Middelberg: In Notsituationen â€" wie aktuell â€" kann man Darlehen oder Bürgschaften vermitteln. Vielfach aber geht es gar nicht um Geld, sondern zum Beispiel um die Anbahnung von Kontakten. Die PURPLAN-Geschäftsführer etwa konnten Ministerpräsident Christian Wulff bei einer Wirtschaftsdelegationsreise nach China und Indien begleiten. Dort konnten sie gewissermaßen im Gefolge des Ministerpräsidenten Kontakte zu Entscheidern vor Ort knüpfen. In diesen Ländern hat Politik immer noch eine sehr hohe Bedeutung. Wer dann mit wesentlichen politischen Entscheidungsträgern unterwegs ist, wird vor Ort als bedeutend angesehen. Das hilft die eine oder andere Tür zu öffnen, die sonst verschlossen geblieben wäre. Und das wiederum nutzt dem Unternehmen und sichert Arbeitsplätze hier vor Ort.

Frage: In Hannover haben Sie schon einiges für die Unternehmen vor Ort getan â€" werden Sie das auch in Berlin schaffen?

Middelberg: Berlin ist eine andere Ebene, wo man wieder neue Netzwerke knüpfen muss. Darum werde ich mich natürlich engagiert bemühen, aber ich sehe es eher so, dass zu den guten Kontakten in Hannover die Kontakte in Berlin hinzukommen sollen. Vielleicht kann man dann sogar noch effizienter wirken. Mir ist es wichtig, hier in unserer Region, die sowieso schon besser dasteht als viele andere Regionen in Deutschland, die Situation gerade beim Thema Arbeitsplätze noch weiter zu verbessern.

Frage: Was erhoffen Sie sich von einem Bundestagsabgeordneten Middelberg?

Sandmann: Ich wünsche mir zunächst, dass er in den Bundestag kommt, weil ich denke, dass das für die Region sehr wichtig ist. Ich habe Mathias Middelberg immer als engagierten und sehr ehrlichen Menschen kennengelernt. Wenn solche Leute â€" Leute seines Formats â€" in den Bundestag gewählt werden, bedeutet das für die Region eine Stärkung, weil Mathias Middelberg weiß, aus welcher Gegend er kommt und wir dadurch einfach eine Verstärkung in Berlin haben. Ich bin mir sicher, dass ein Abgeordneter Middelberg mit seiner Kompetenz und seiner offenen und ehrlichen Art auch in Berlin Erfolg haben wird, was wiederum gut für unsere Region wäre.

Frage: Politiker und Versprechen sind immer ein heikles Thema. Können Sie trotzdem in zwei, drei Sätzen sagen, was Sie für die Menschen hier vor Ort tun werden, wenn Sie in Berlin sind?

Middelberg: Ich werde mich vor allem für die Mitte unserer Gesellschaft stark machen, für die, die wirklich den Karren ziehen. Die müssen entlastet werden, besonders auch Familien. Rentner dürfen nicht mehr belastet werden, sondern müssen sich auf einen stabilen Ertrag aus ihrer Lebensleistung verlassen können. Wirtschaftspolitisch muss der Mittelstand im Mittelpunkt stehen, die kleinen Unternehmen, Selbständige, Freiberufler und die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in diesen Betrieben. â€" Die prägen unsere Osnabrücker Region, und für die will ich arbeiten.

Frage: Wie stellen Sie sicher, dass der ganz normale Bürger und Unternehmer Sie auch künftig ähnlich unkompliziert erreichen kann wie bis jetzt?

Middelberg: Das soll so funktionieren, wie es bisher funktioniert hat. Ich bin telefonisch und auch via Internet bestens in alle Richtungen erreichbar.  (H.)

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